//

Ein Projekt von:

Produktion:

Ungestümes Zentrum Dortmund

Mittwoch, den 06.10.2010 haben wir die Bühne des Theaters Dortmund gestürmt, um eine Brücke zu schlagen von der Inszenierung des Schauspielhauses hin zum Theater, das sich unser Leben nennt. Im Vorfeld wurde viel um die Echtheit des Ifuk spekuliert (2010lab), aber für uns ist klar, dass es das Ifuk gibt. Es gibt sogar nicht nur ein Ifuk, sondern viele – viel zu viele. Die Stadt ohne Geld ist umso realer. Das Schauspiel führte gegen 21 Uhr nach “Recht auf Stadt – ohne Geld” Sprechchören zur Eroberung der Bühne. Hier wurden Banner angebracht und das Bühnenbild durch einen Schriftzug ergänzt: „Für eine andere Stadt“, stand hier nun. In der 5-minütigen Rede ging es um die Kritik an der Logik von Instituten wie das Ifuk, die das Gemeinwesen der Stadt unnötig weiter herunterwirtschaften und die Vision, die kommunale Wirtschaft einmal tatsächlich ohne Geld zu denken

Alles in allem war es ein gelungener Abend mit vielen unbequemen Wahrheiten an dem die Grenze des Theaters – zwischen Inszenierung und Realität – denkbar schön verschwamm. Es war sogar Licht sichtbar, ausgestrahlt von Menschen, die sich nicht mit ihrer Statistenrolle abfinden, sich noch nicht vom Konsumrausch der Arbeitsgesellschaft haben vereinnahmen lassen und eine Stadt ohne Geld als Vision denken können.

Kommentar in ganzer Länge

Michael Blatt/ www.2010lab.tv

Realität auf dem Prüfstand – UZDO sprengt “Stadt ohne Geld”-Auftakt
Hoppla! Fabian Lettow vom regieführenden kainkollektiv steht zum Auftakt der „Stadt ohne Geld“-Reihe auf der Bühne des Dortmunder Schauspielhauses und wehrt sich gegen die hier im LAB publizierte und aus seiner Sicht ohnehin tautologische Aussage „IfuK – Alles nur Theater!“.
Wer den Standpunkt vertrete, dass es sich beim Institut für urbane Krisenintervention um eine reine Inszenierung handele, der müsse, so Lettow, „seinen Begriff von Realität überprüfen“

Ganzen Artikel lesen

Comments are closed.