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Frankfurter Rundschau: Die Zukunft der Städte

Stefan Keim schreibt in der Frankfurter Rundschau über die Eröffnung von Stadt ohne Geld:
“Das ‘Economy Death Match’, die Gala-Eröffnung von ‘Stadt ohne Geld’, ist eine Gratwanderung zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Viele Beteiligte sind echt, die Verkäufer der Obdachlosenzeitung Bodo, die für ein unabhängiges Zentrum kämpfenden Aktivisten, die zwischendurch auf die Bühne stürmen.”
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Kritiken zur Premiere von “In der Einsamkeit der Baumwollfelder”

“Wie sehr das Leben mit der Logik der Ökonomie verflochten ist – ein philosophisches Thema, das aus einer Reihe, die sich mit der ‘Stadt ohne Geld’ theatralisch auseinandersetzt, nicht wegzudenken ist. Dass die Gesetze des Marktes zugleich auch die des Menschen sein können, erforschen die Künstlergruppen ‘kainkollektiv’ und ‘sputnic’ mit Bernard-Marie Koltès ‘In der Einsamkeit der Baumwollfelder’.” (Nadine Albach, Westfälische Rundschau)

Foto: Jennifer Bunzek Continue reading

Realität auf dem Prüfstand – UZDO sprengt “Stadt ohne Geld”-Auftakt

von Martin Blatt auf 2010lab.tv

Hoppla! Fabian Lettow vom regieführenden kainkollektiv steht zum Auftakt der „Stadt ohne Geld“-Reihe auf der Bühne des Dortmunder Schauspielhauses und wehrt sich gegen die hier im LAB publizierte und aus seiner Sicht ohnehin tautologische Aussage „IfuK – Alles nur Theater!“.
Wer den Standpunkt vertrete, dass es sich beim Institut für urbane Krisenintervention um eine reine Inszenierung handele, der müsse, so Lettow, „seinen Begriff von Realität überprüfen“

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Sarah Heppekausen auf nachtkritik: Das Grinsen des falschen Hartz-IV-Empfängers

Sarah Heppekausen/ nachtkritik.de

“Beim Eröffnungsabend, dem ‘Economy Death Match’, gibt es erste Vorschläge für ein Theaterkonzept in Zeiten knapper Kassen, frei nach dem Motto ‘genug geprobt, rein in die Realität’. Zum Beispiel mitten in die Nordstadt (dem Neukölln Dortmunds), um im Rahmen einer Makrosupervision live die Konflikte der Straße nachzustellen. Oder rein ins Shoppingzentrum, um neue Werbeallianzen einzugehen. Oder für eine Woche auf die Straße zu den Obdachlosen, um Beuys’ Theorie ‘Jeder Mensch ist ein Künstler’ neuen Realwert zu verleihen.”

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dietergorny

“WIR MEINEN ES WIRKLICH ERNST”

Frage: “Viele Kulturschaffende in der Region beklagen, dass man hier dazu neigt, Freiräume möglichst schnell mit etwas Konkretem zu füllen und so Entwicklungsspielräume einzugrenzen.”
Dieter Gorny:”Ich glaube, dass dieses Unfertige, [..] das Alleinstellungsmerkmal des Ruhrgebiets wäre, um auch gegen andere Ballungsräume zu punkten. [..] Bis die Bagger kommen, vergeht meist relativ viel Zeit und deswegen muss man temporäre Ideen entwickeln.”

Interview mit Dieter Gorny von Sven Stienen. Erschienen auf  2010lab Continue reading

UZDO: “Urbane Krisenintervention?”

Urbane Krisenintervention?
An das IfuK im besonderen und im allgemeinen an die VertreterInnen des kreativwirtschaftlichen Gedankenguts: Mit zunehmender Besorgnis hat die Initiative für das Unabhängige Zentrum Dortmund in den letzten Wochen ihre Arbeit beobachtet.
[..]Sie geben sich der Illusion hin, Kreativität sei planbar und strategisch einsetzbar. Es scheint sie wollen die unnützen KünstlerInnen gezielt ansetzen auf die Lösung städtischer Probleme.[..] Wir sind mehr als irritiert davon, dass sie an der Kultur kritisieren, sie sei „unökonomisch“. Das werden wir nicht hinnehmen und weiterhin gegen ihren Versuch arbeiten, Kultur und Gemeinschaft unter monetären Legitimationsdruck zu setzen. Eine Einordnung von Kultur in die Logik kapitaler Ökonomie zerstört grundsätzlich ihren Sinn. Ökonomie können wir nur als aus den Bedürfnissen der Menschen notwendig entstehende Versorgung akzeptieren. Der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen und Kultur sein wesentlicher Bestandteil! Dafür kämpfen wir!

erschienen auf der Website der Initiative für ein Unabhängiges Zentrum in Dortmund Continue reading

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An Brandherden

WR Dortmund vom 24.09.2009:
Der „Stadt ohne Geld“ liegt ohne Zweifel ein gewisser Idealismus zu Grunde – mindestens darauf, kritische Geister zu wecken. [..]Forscher Briegwitz geht sogar so weit, dem Theater in Rollenspiel, Supervision oder Rhetorikschulung konkretes Konfliktlösungspotenzial zuzuschreiben. Kerlin aber beschwichtigt: „Zu einem gewissen Grad will das Projekt Chaos. Wir nehmen uns nicht vor, alles auf Thesen zu verdichten.“
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Der Kultur auf die Beine helfen.

bsz, 22.09.2010 Jenny Krämer
Das Schauspielhaus Dortmund kooperiert mit dem Forschungsinstitut für urbane Krisenintervention (IfuK). Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Stadt ohne Geld“, die am 6. Oktober startet, will das Institut erforschen, welche Möglichkeiten es für das Theater in Zeiten leerer Kassen gibt, um weiterzubestehen. Continue reading

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Berater im Theater

Bodo, September 2010
Theater und Kreativwirtschaft, Kunst und Ökonomie?
Bastian Pütter sprach mit dem Dortmunder Dramaturgen Alexander Kerlin und Marcel Briegwitz vom IfuK über Chancen und Risiken einer ungewöhnlichen Kooperation. Continue reading