Der „Stadt ohne Geld“ liegt ohne Zweifel ein gewisser Idealismus zu Grunde – mindestens darauf, kritische Geister zu wecken. „Was sich im Kleinen verändert, hat auch Auswirkungen auf Großes“, findet „sputnic“ Nils Voges, Bruder des Schauspieldirektors. Forscher Briegwitz geht sogar so weit, dem Theater in Rollenspiel, Supervision oder Rhetorikschulung konkretes Konfliktlösungspotenzial zuzuschreiben. Kerlin aber beschwichtigt: „Zu einem gewissen Grad will das Projekt Chaos. Wir nehmen uns nicht vor, alles auf Thesen zu verdichten.“
WR Dortmund, 24.09.2009,
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Bild: WR/Franz Luthe



