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15.07.2011 “Stadt ohne Geld” hat den Kritikerpreis für die beste Dramaturgie am Schauspiel Dortmund bekommen.


Achtung, Bewohner der krisengeschüttelten Ruhr-Region, hergehört:

Vom 6. Oktober 2010 bis zum 3. Februar 2011 wird die Stadt Dortmund in die „Stadt ohne Geld“ umbenannt. Wir öffnen den Körper der kranken Stadt, um eine viermonatige Operation am offenen Herzen unserer urbanen Gesellschaft vorzunehmen. Wie wird die Operation verlaufen? Ist Heilung in Sicht oder droht das schleichende Ende unseres Gemeinwesens? Wenn die Städte erodieren und die öffentlichen Räume schwinden, stellt sich mit großer Dringlichkeit die Frage neu: Wie wollen wir in Zukunft leben?

Das Schauspiel Dortmund geht mitten in die Stadt und ihre Gesellschaft, um diese Fragen zu verhandeln – mit insgesamt 18 Inszenierungen, Vorträgen, Diskussionen, Stadtinterventionen, Konzerten und Filmen.

Zu diesem Zweck kooperiert es mit dem Institut für urbane Krisenintervention (IfuK) und den Künstlergruppen kainkollektiv und sputnic. Diese einzigartige Begegnung von Wissenschaft und Kunst findet statt im im eigens dafür eingerichteten neuen Spielort: dem „Institut“ im Schauspielfoyer.

Der Startschuss fällt am 6. Oktober mit dem „Economy Death Match“ im Schauspielhaus – ein Pflichttermin für alle, für die die Stadt mehr ist als ein Standortfaktor!

Team
sputnic & kainkollektiv (Regie)
Dr. Mareike Soerensen (wissenschaftliche Leitung)
Hendrik Feldkamp (Projektmanagement)
Kristin Naujokat (Produktionsleitung)
Theresa Mielich (Kostüm)
Steffen Moor / Nicola Schubert / Andreas Sloka (Hospitanz)

DIE KÜNSTLER:




Kainkollektiv: Mirjam Schmuck, Alexander Kerlin, Fabian Lettow www.kainkollektiv.de
Kainkollektiv arbeitet seit 2004 gemeinsam in Theaterprojekten. Auf die Inszenierung WESTEND folgten Produktionen nach Stücken von Händl Klaus, Elfriede Jelinek, Einar Schleef, Franz Kafka und Heiner Müller. Zuletzt hat Kainkollektiv die Inszenierung „Altneuatlantis“ für den Ringlokschuppen Mülheim und das Schlosstheater Moers entwickelt. Kerlin, Lettow und Schmuck arbeiten als Regisseure, Dramaturgen, Theaterwissenschaftler, Autoren, Musiker und Performer und kollaborieren mit unterschiedlichen freien Künstlern und Gruppen aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz, Bildende Kunst und Neue Medien.


Sputnic: Malte Jehmlich, Nicolai Skopalik, Nils Voges www.sputnic.tv
Arbeiten als Designer, Filmemacher, Regisseure, Dozenten und als Künstlerkollektiv gemeinsam an unterschiedlichen Projekten. Ihr Animationsfilm “Südstadt” gewann mehrere Awards und lief inernational auf Festivals. Mit ihrer Arbeit KWC I für das Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld untersuchten sie 2009 zum erstmals die Themen Identität und Wirklichkeit. Seit 2002 arbeiten sie regelmäßig an Theaterstücken als Videokünstler, Sounddesigner, Bühnenbildner und Ausstatter. Gemeinsam mit Kainkollektiv bestritten sie bereits die beiden Inszenierungen “BAU, nach Kafka” und “AltneuAtlantis”. “Stadt ohne Geld” ist ihre erste Theaterregiearbeit.


Mitverschwörer: Kristin Naujokat, Kay Voges, Philip Sebastian, Hans-Christian Mühlmann, Bastian Pütter, Bodo, WDR6, René Linke, Olli Endres, Theater Dortmund.